Handwerk: Hobelbank statt Home-Office
Das Haus der Eigenarbeit liegt in einem verwinkelten Hinterhof in München-Haidhausen. Hier warten halb fertige Projekte, kleine Schatzkisten und ganze Schreibtische darauf, vollendet zu werden. Im Keller wird getöpfert, im ersten Stock gepolstert, in einer Ecke ist eine Nische mit Lötkolben für Schmuckprojekte. Wer genau hinschaut, entdeckt sogar eine Pumuckl-Laubsägenarbeit. Tritt man durch die nächste Tür, stehen dort sechs Werkbänke, alle belegt, und schwere gusseiserne Maschinen, Baujahr: weit vor meiner Geburt.
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